AIDS in Deutschland

Für die Bundesrepublik Deutschland meldet das Robert Koch Institut als PDF seit Beginn der Epidemie bis heute insgesamt 86.000 HIV-Infizierte.

Bis zum 1. März 2009 wurden dem Robert Koch Institut für das Jahr 2008 insgesamt ca. 2800 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Der seit 2001 beobachtete Anstieg wurde damit deutlich verlangsamt. Der größte Übertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr zwischen Männern, dann folgt der heterosexuelle Kontakt und Konsumenten intravenös verabreichter Drogen. Die Gesamtzahl bei den Todesfällen liegt bei ca. 27000.

Die seit dem Jahr 2001 jährliche Zunahme der HIV-Infektion in Deutschland hat verschiedene Ursachen. Es wird immer noch sehr riskant und unverantwortlich mit der Krankheit umgegangen. Noch heute besteht bei einigen die Annahme, dass von der Krankheit keine unmittelbare Bedrohung aus geht. Diese Einstellung kann damit begründet werden, dass in der HIV-Forschung und Therapier schon große Fortschritte gemacht wurden.

Als ein Erfolg gelten die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten in der HIV-Therapie, denn sie eröffnen den HIV-Infizierten ein verlängertest und verbessertes Leben als noch in den 80-Jahre, wo der Virus ein Todesurteil war.

Trotz aller Erfolge in der Therapie und Forschung wurde noch niemand von HIV geheilt! Auch der Einsatz eines Impfstoffs liegt noch sehr weit in der Zukunft.

Die Zahlen und Fakten des Rober Koch Instituts zeigen deutlich, dass die Präventionsarbeit und die eigene Verantwortung gegenüber dem HIV-Virus in Zukunft einen hohen Stellenwert einnehmen werden.